Es wird wohl das schönste und spektakulärste Beet im Branitzer Park: Das Venusbeet vor dem Schloss hat seine historischen Figurengruppen aus Genien, Tritonen, Faunen und Panthern sowie elegante Kandelaber zurückerhalten.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 waren die Skulpturen verschollen – lediglich historische Fotografien belegten ihre Existenz und ihren ursprünglichen Standort. Später wurden immerhin Fragmente der alten Beeteinfassung entdeckt. Die Rekonstruktion der Figuren erfolgte schließlich anhand plastischer und grafischer Vorlagen, darunter Originalskulpturen aus dem Neuen Museum in Berlin sowie weitere historische Abbildungen.
Wie bereits in früheren Zeiten werden die Skulpturen durch Kandelaberaufsätze mit tulpenförmigen Leuchtern aus farbigem Glas ergänzt, die das Venusbeet zu besonderen Anlässen illuminieren. Die feierliche Einweihung findet im Frühling statt.
Der Wiederaufbau des Venusbeets wurde mit 380.000 Euro aus dem deutsch-polnischen Interreg-Projekt „Erhaltung und Nutzung der historischen Parklandschaften Branitz und Zatonie“ finanziert.
Damit haben die Cottbuser und ihre Gäste ein neues, glanzvolles Ziel bei ihrem Spaziergang durch den Park.
Fürst Pücklers Traumpark, Schloß Branitz
Folgt man Udo Lauer und Kurt Geisler durch den Branitzer Park, dann bekommt man immer neue Ein – und Ausblicke auf eine abwechslungsreiche Landschaft mit künstlich angelegten Seen und Hügeln, Brücken und Stegen.
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