Neue Wartehallen für Cottbus
Über 100 Haltestellen bekommen ein Update
Wer in Cottbus regelmäßig mit Bus oder Straßenbahn fährt, wird es in den nächsten Monaten bemerken: Die mehr als 100 Wartehallen im Stadtgebiet werden nach und nach durch neue ersetzt. Den Anfang macht die Haltestelle „Stadtverwaltung“ in Richtung Innenstadt. Weitere Standorte folgen in den kommenden Monaten.
Warum neue Hallen?
Viele der bisherigen Wartehallen stehen seit Jahrzehnten und sind entsprechend abgenutzt. Einige wurden zudem beschädigt, etwa an den Haltestellen Am Doll und Gelsenkirchener Platz, wo es Vandalismus gab.
Was Fahrgäste davon haben
Alle neuen Hallen bekommen eine Deckenbeleuchtung. Wer abends oder nachts wartet, sieht besser und wird selbst besser gesehen. Das soll das Sicherheitsgefühl an den Haltestellen stärken. Ob die neuen Hallen weitere Verbesserungen wie zusätzliche Sitzplätze oder digitale Fahrgastinformationen bieten, ist bisher nicht bekannt.
Wer baut, und wer bezahlt?
Den Austausch übernimmt die Deutsche Plakat-Werbung GmbH & Co. KG (dpw) aus Koblenz, in Abstimmung mit der Stadt und der Cottbusverkehr GmbH. Das Prinzip ist einfach: Die Stadt hat dpw nach einer EU-weiten Ausschreibung das alleinige Recht gegeben, bestimmte öffentliche Flächen für Werbung zu nutzen. Im Gegenzug erneuert das Unternehmen alte Werbeträger und Wartehallen. Die Werbung an und neben den Hallen finanziert also deren Bau und Unterhalt.
Nicht jede Halle wird ausgetauscht
Erneuert werden nur die Hallen, die zu diesem Werbevertrag gehören. Wartehallen, die der Stadt selbst oder Cottbusverkehr gehören, sind nicht Teil des Programms. An manchen Haltestellen bleibt also vorerst alles beim Alten.
Wie lange dauert das?
Die Hallen werden nicht einzeln, sondern in Gruppen benachbarter Standorte ausgetauscht. Da die neuen Hallen erst hergestellt und geliefert werden müssen, zieht sich das Programm über mehrere Monate. Ein festes Enddatum gibt es noch nicht, und welche Haltestellen als Nächstes dran sind, wurde ebenfalls noch nicht bekanntgegeben.
Worauf sich Fahrgäste einstellen sollten
Während der Arbeiten kann es an einzelnen Haltestellen vorübergehend keinen Wetterschutz geben. Auch kleinere Baustellen oder kurzfristig verlegte Wartebereiche sind möglich. Wer bei Regen oder Kälte unterwegs ist, sollte das einplanen. Danach sollte das Warten auf Bus und Bahn heller und angenehmer sein.
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