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Neue Radfahrstreifen in der Drebkauer Straße: Mehr Komfort für Radfahrer

In der Drebkauer Straße in Cottbus wird die Infrastruktur für den Radverkehr gezielt verbessert. Die Stadt hat dazu Bauarbeiten im Bereich der Kreuzung Drebkauer Straße / Leuthener Straße beauftragt. Ausgeführt werden die Maßnahmen von der Alba Lausitz GmbH aus Cottbus.

Was genau wird verändert?

Im Zuge der Arbeiten wird die Fahrbahn teilweise erneuert und angepasst. Besonders relevant für Radfahrer: Entlang beider Fahrtrichtungen wird am rechten Fahrbahnrand ein etwa 1,50 Meter breiter Streifen aus dem bisherigen Pflaster herausgenommen und durch eine glatte Asphaltdecke ersetzt.

Diese Breite entspricht in etwa einem klassischen Radfahrstreifen und sorgt künftig für deutlich angenehmere Fahrbedingungen. Kopfsteinpflaster, das bisher häufig zu Erschütterungen und unsicherem Fahrverhalten geführt hat, wird damit gezielt entschärft.

Bedeutung der „Aufpflasterungen“

Die sogenannten Aufpflasterungen – also leicht erhöhte Fahrbahnbereiche zur Verkehrsberuhigung – bleiben weiterhin bestehen. Sie befinden sich vor allem im mittleren Bereich der Straße und an Übergängen. Ihr Zweck ist es, den Autoverkehr zu verlangsamen und die Sicherheit im Kreuzungsbereich zu erhöhen.

Für Radfahrer bedeutet das: Der Komfort am Fahrbahnrand steigt, während gleichzeitig die allgemeine Verkehrssicherheit erhalten bleibt.

Einordnung in das Radverkehrskonzept

Die Maßnahme ist Teil des Radverkehrskonzepts Cottbus/Chóśebuz 2035+. Ziel dieses Konzepts ist es, den Radverkehr langfristig attraktiver, sicherer und alltagstauglicher zu machen. Der Umbau in der Drebkauer Straße ist ein kleiner, aber konkreter Schritt in diese Richtung.

Bauzeit und Verkehrseinschränkungen

Die Bauarbeiten beginnen am 10. Juli 2026 und sollen voraussichtlich bis zum 21. Juli 2026 abgeschlossen sein. Während dieser Zeit wird der betroffene Abschnitt vollständig gesperrt. Umleitungen werden vor Ort ausgeschildert.

Zusammengefasst

Mit vergleichsweise geringem baulichen Aufwand verbessert die Stadt spürbar die Bedingungen für Radfahrer. Besonders die Umwandlung von Pflaster in Asphalt dürfte den Fahrkomfort deutlich erhöhen und die Strecke für den Alltagsverkehr attraktiver machen.



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