LHC Cottbus verlängert mit Trainer Bennett Speed

Cheftrainer Bennett Speed bleibt auch in der Saison 2026/27 an der Seitenlinie. Der Verein verlängerte den Vertrag mit dem jungen Trainer um ein weiteres Jahr und schafft damit frühzeitig Klarheit für die kommende Spielzeit in der Regionalliga Ostsee-Spree.

Verein setzt auf Kontinuität und Entwicklung

Nach einer erfolgreichen ersten Saison als Cheftrainer soll Speed die Entwicklung der Mannschaft weiter vorantreiben. Der LHC Cottbus hatte die vergangene Saison auf dem zweiten Tabellenplatz beendet und besonders in der Rückrunde überzeugt. Mit nur einer Niederlage gehörte Cottbus in der zweiten Saisonhälfte zu den stärksten Teams der Liga.

„Ich fühle mich sehr wohl in Cottbus und habe das volle Vertrauen des Vereins. Das erleichtert mir die Arbeit ungemein“, sagt Bennett Speed über die Vertragsverlängerung.

Neue Spielidee und stärkere Verbindung zum Nachwuchs

Seit seinem Amtsantritt hat Speed der Mannschaft eine neue sportliche Ausrichtung gegeben. Neben taktischen Veränderungen lag ein Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung eigener Talente. Mehrere Spieler aus dem Nachwuchsbereich erhielten die Möglichkeit, sich im Männerteam zu zeigen.

Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase fand die Mannschaft zunehmend besser zusammen. Besonders in der zweiten Saisonhälfte zeigte der LHC mehr Stabilität und entwickelte sich zu einer geschlossenen Einheit auf dem Spielfeld.

„Wir sind noch nicht fertig. Mir hat es großen Spaß gemacht, mit der Mannschaft zu arbeiten. Besonders die Rückrunde war sehr stark“, erklärt Speed.

LHC arbeitet weiter an seiner Entwicklung

Die Vertragsverlängerung ist für den Verein ein weiterer Schritt in einem längerfristigen Entwicklungsprozess. Das Präsidium um Präsident Kai-Uwe Weilmünster verfolgt das Ziel, den LHC sportlich und organisatorisch weiterzuentwickeln.

Dabei spielt der Trainer eine wichtige Rolle. Sportlicher Leiter Gordon Roth sieht in Speed einen wichtigen Bestandteil der Zukunftsplanung: „Er ist ein fachlich versierter und leidenschaftlicher Trainer. Er ist noch jung, hat aber eine klare Vorstellung davon, wie er Handball spielen lassen möchte.“

Neben sportlichen Ergebnissen geht es dem Verein auch darum, Strukturen zu verbessern. Dazu gehören eine bessere Verzahnung zwischen Nachwuchs- und Männerbereich, eine klare Trainingsphilosophie und eine Mannschaftsentwicklung, die über einzelne Spiele hinausgeht.

Mit Kontinuität in die neue Saison

Auch beim Kader gibt es positive Signale: Der Großteil der Mannschaft bleibt zusammen, weitere Veränderungen sind möglich. Damit kann der LHC mit einer stabilen Grundlage in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 starten.

Nach der starken vergangenen Rückrunde sind die Erwartungen gestiegen. Der Anspruch in Cottbus ist klar: Die Mannschaft möchte sich weiterentwickeln und in der Regionalliga Ostsee-Spree erneut eine wichtige Rolle im Kampf um die vorderen Plätze spielen.

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